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So hier ein kleiner Bericht ,wie man seinen Tacho seiner ZX-7R auf
LEDs statt der Glühbirnen umbauen kann. Müsste aber bei anderen
Motorrädern mit ähnlicher Instrumenteneinheit genauso funktionieren.
Materialbedarf:
- 4 oder 8 Stück LEDs (Farbe nach
belieben) + jeweils einen Widerstand mit 470 Ohm
- Pertinaxplatte mit einseitiger Kupferbeschichtung (Platine)
- Lötkolben und Lötzinn
- Messer, Säge, Pfeile...
Los geht's...

Als ersten Schritt muss man natürlich
seine Tachoeinheit komplett ausbauen.
Sprich Seiten- sowie Frontverkleidung ab und dann über
die drei Muttern/Schrauben die Instrumenteneinheit
ausbauen. |
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Dann brauch man natürlich
LEDs. Ich hab mir pro Lampensockel 2 Stück weiße 5mm
LEDs mit 120° Abstrahlwinkel und 1400mcd geholt. Zu
bekommen z.B. über Ebay , Elektrofachhandel etc. Sprich
insgesamt 8 Stück. Dazu dann eben noch passende
Widerstände mit 470 Ohm ,damit man die 12V Bordspannung
auf die Spannung der LEDs runter bekommt. Man sollte
primär darauf achten ,dass die LEDs einen möglicht
großen Abstrahlwinkel haben ,die Leuchtstärke angegeben
in mdc (MikroCandela) ist nicht so entscheidend. Damit
erreicht man eben ,dass ein möglichst großer Bereich
ausgeleuchtet wird ,was ja bei einem Tacho von Nöten ist
. Bei LEDs ,die zum Beispiel nur einen Abstrahlwinkel
von 7-30° haben, ist dieses nicht gegeben und sie
leuchten nur ein sehr kleinen Kegel ,daher sind sie für
solch einen Umbau eher ungeeignet. |

Wer nicht
Löten/basteln kann oder einfach es sehr schnell haben
will, für die gibt es im Kfz-Handel schon vorgefertigte
LED-Birnen ,die in den Standart Glühbirnensockel passen
,doch ich hab mit denen die Erfahrung gemacht ,dass eben
genau die ,auch einen zu kleinen Abstrahlwinkel haben
und die Tachoscheiben nur punktuell ausleuchten. Daher
sind sie hierfür nicht so wirklich geeignet ,aber als
Standlicht oder Instrumentenlampe eignen sie sich
trotzdem wunderbar. |
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Entscheiden wir und für den
zeitintensiveren Umbau mit Standart LEDs, brauch man
anfangs erst mal die Pertinaxplatte. Sie sollte von
einer Seite mit einer elektrisch leitenden Kupferschicht
sein. Ich hab mich für diese etwas umständlichere Weise
entschieden ,weil es dann damit später wieder möglich
ist , auf die normalen Glühbirnen umzurüsten ,da die
Orginalsockel erhalten bleiben.
Von den Platten klebt man dann 2 Stück so zusammen ,dass
an jeder Außenseite dann eine Kupferschicht ist. Als
nächstes sägt man sie dann auf das Maß ,welches man
benötigt ,damit sie in den normalen Lampensockel passen.
Ist dieses nun geschehen ,nimmt man sich nun die kleinen
Plättchen und macht Kreuzförmig die Kupferschicht auf
beiden Seitenweg ,damit man eine Unterscheidung in einen
Plus- sowie Minus Pol hat. |

Dann kommen die LEDs ins
Spiel. Ich hab mich dafür entschieden pro Lampenfassung
2 LEDs zu verwenden ,da man dann mir leichtem Verbiegen
einen noch größeren Bereich ausleuchtet mit höherer
Lichtstärke . Man lötet diese inkl. des Widerstandes auf
die Platte. Dabei wird jeweils ein Pluspol einer LED mit
dem Minuspol der anderen mit einem Widerstand verbunden.
(Den Pluspol der LED erkennt man daran ,dass das Füßchen
länger ist)
Man muss nur darauf achten ,dass man ordentlich lötet
und nicht aus Versehen mit Lötzinn rumschmiert und den
Plus- sowie Minuspol der Platine miteinender verbindet
,daher die Grenze zwischen beiden auch möglichst groß
machen.
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Damit ist man dann praktisch
fertig. Man muss dieses natürlich pro Lampensockel
einmal machen. Bei Bedarf auch noch für die
Anzeigenleuchten für Blinker, Fernlicht etc. Das hab ich
mir erspart und die probeweise gekauften fertigen LEDs
ausm Kfz-Fachhandel genommen. Wie oben schon geschrieben
sind sie in Weiß für diesen Zweck sehr gut und man muss
sich später nicht noch mit kaputten Birnen da rumärgern. |
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Bedanken
möchte ich mich an der Stelle auch noch bei meinem Vater
,der mir als Elektriker mit Rat und Tat zur Seite stand.
MfG Boba-Fett |
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Dann mal viel Spaß und gute Nerven!
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